GemeinWohlWohnen e.V.

Das Team

Samuel Flach

Samuel Flach, 1. Vorstand

Seit meinem einjährigen Aufenthalt in Uganda (2010/11) engagiere ich mich für mehr interkulturellen Austausch und beschäftige mich mit Themen der globalen Gerechtigkeit. Auch in meinem Studium (Bachelor Ethnologie und Geschichte) haben mich diese beiden Themen nie losgelassen. Aufgrund eines Unfalls bin ich querschnittsgelähmt und sitze im Rollstuhl. Auf der Basis meiner Erfahrung als Arbeitgeber für Assistenten und Pflegekräfte habe ich das Konzept Gemeinwohlwohnen entwickelt.“

 


Taron Geißler

Taron Geißler, 2. Vorstand

Geboren bin ich in Harar (Äthiopien). Mit 18 Monaten bin ich als Adoptivkind bei deutschen Eltern aufgewachsen und habe somit die Chance bekommen das damalige Bürgerkriegsland zu verlassen. Als gelernter Krankenpfleger habe ich sieben Jahre in verschiedenen großen Krankenhäusern in München gearbeitet – doch Pflege ist dort meiner Erfahrung nach unpersönlich und von Zeitdruck anstatt den Wünschen der Patienten bestimmt. Deswegen begeistert mich das Wohnkonzept Gemeinwohlwohnen: indem Menschen mit verschiedenen Hintergründen auf Grund der gemeintschaftlichen Wohnsituation sich gegenseitig unterstützen können, entsteht eine Win Win Situation für alle Beteiligten – für Pflegepersonal & Menschen mit Handicap, aber auch für Geflüchtete. Denn durch meine Hautfarbe erfahre ich selbst manchmal, wie wichtig persönliche Begegnungen und Austausch sind, um Vorurteile zu bekämpfen. Aus diesen Gründen unterstütze ich das Wohnprojekt mit all meinen Möglichkeiten.

 


Lennart Grütter

Lennart Grütter, Rechnungsprüfung

Ich kenne Samuel Flach seit meinem siebten Lebensjahr und lernte ihn seit seinem Unfall nur noch besser kennen. Man versteht viele Probleme von jedwegig eingeschränkten Menschen erst dann, wenn man selbst im Alltag damit konfrontiert ist, weswegen ich sofort begeistert war als Samuel die Idee zu Gemeinwohlwohnen hatte. Aus meiner Sicht ist der beste Weg zu einer harmonischeren Welt der des Verständnisses und der Empathie – und ich freue mich darauf, diesen Weg mit diesem Projekt besser begehbar zu machen.

 

 

 


Tobias Polsfuß

Tobias Polsfuß, e.V.-Mitglied

Inklusive Wohngemeinschaften funktionieren und sind eine große Bereicherung für die Gesellschaft. Das weiß Tobias aus eigener Erfahrung. Er wohnt seit vier Jahren in einer Wohngemeinschaft von Gemeinsam Leben Lernen e.V. zusammen mit fünf Mitbewohner*innen mit sogenannten geistigen Behinderungen und drei WG-Mitgliedern ohne Behinderung. 2016 rief er WOHN:SINN, eine Onlineplattform für inklusive Wohngemeinschaften, ins Leben. Im Zuge dessen hat er unzählige inklusive Wohnprojekte besucht und begleitet mit diesem Wissen jetzt neue Wohnprojekte bei der Gründung. An der Idee von Gemeinwohlwohnen begeistert ihn, dass durch das Konzept behinderte Menschen ohne Sozialhilfe auskommen können und Inklusion nicht nur in Bezug auf Menschen mit Behinderungen gedacht wird.


Julia Francis Kiefer, e.V.-Mitglied

Grüß euch, ich bin Julia Francis. Seit 2005 engagiere ich mich in Gemeinschaften, die verschiedenste Menschen zusammenbringen: Sei es in der evangelischen Kirche, dem Lesecafé „KaffeeSatz“ in Chemnitz, oder beim Austauschprogramm weltwärts Süd-Nord, der internationale Freiwilligendienste in Deutschland ermöglicht.

Mir sind Themen wie Zugang zu Räumen und Bildung, Mitgestaltung, sowie Globale Gerechtigkeit wichtig.
Bei Gemeinwohlwohnen bin ich mit Feuer und Flamme dabei, weil das Zusammenleben im Wohnprojekt von Menschen mit und ohne
Behinderung selbst bestimmt wird. Und nicht nur das: Gemeinwohlwohnen tritt aktiv nach außen, um Menschen durch diese inklusive, selbstverwaltete und nachhaltige Idee zu begeistern und zum Nachmachen anzuregen.


…und viele weitere ehrenamtliche Helfer.


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